Das erste, was du nach deinem Verlust in der Schwangerschaft brauchst, ist ein Buch. Und zwar als Symbol (und im besten Fall als Anleitung) für die Menschen um dich herum. Denn sie haben mit großer Wahrscheinlichkeit keine Ahnung, dass (oder wie) sie für dich da sein können.

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Vielleicht sind deine Freundinnen, Kollegen oder Familienmitglieder bereits mit Erfahrungen aus erster oder zweiter Hand gerüstet. Aber genau so fühlt es sich eben auch an. Sie hören nicht einfach nur zu, sind weder sanft noch offen. Stattdessen haben sie Floskeln, Geschichten und Rat-Schläge für dich. Doch die brauchst du jetzt nicht. Du weißt ja selbst noch gar nicht, wie du dich fühlst. Ein Buch hilft dir, Nähe und Abstand im richtigen Maß herzustellen.

„Jede 3. Frau“ von Natascha Sagorski gewährt uns einen vielfältigen Einblick in stille und kleine Geburtserfahrungen, die uns von abstrakten Statistiken ins eigene Leben zurückholen.
„Stille Geburten sind auch Geburten“ von Corinna Hansen-Krewer er-innert uns. Damit Eltern von verstorbenen Kindern endlich die würdevolle Behandlung bekommen, die sie verdienen.

Dir selbst gibt es natürlich auch ein Gefühl von Halt. Wenn dir zum Lesen zumute ist, kreiert ein Buch jetzt Zeit und Raum, um dich selbst wiederzufinden.

„Vertrauen nach Fehlgeburt“ von Rosa Koppelmann ist ein kompetenter, langfristiger Begleiter auf vielen Ebenen.

Auch über die Zeit hinweg kann ein Buch dich als Sternenmama liebevoll und kompetent begleiten.

„Mutter ohne Kind“ von Eva Lindner verwandelt Schuldgefühle und Mythen in eine Gesprächsbasis, damit die häufigste Schwangerschaftskomplikation nicht mehr als tragische Ausnahme erlebt werden muss.

Besonders, wenn die Menschen um dich herum aufhören, Verständnis für deine Gefühle zu zeigen, während sich dein Selbstverständnis als Sternenmutter nicht einfach auflöst (oder sich die Schicksalsschläge häufen), kann ein Buch dir Halt geben.

„Netter Versuch, Schicksal“ von Christina Diehl inspiriert uns zur Auseinandersetzung mit den dunkelsten Gefühlen, die nach dem (vielfachen) Verlust auftauchen.

Zu guter Letzt sind diese Bücher auch eine wunderbare Inspirationsquelle, solltest du irgendwann deine eigene Erfahrung zu Papier bringen wollen. Vielleicht in Romanform?

„Die Kunst des Verschwindens“ von Melanie Raabe greift das Thema subtil und stilvoll auf. Ein insgesamt wunderbares Buch in jeder Lebensphase.
In meinem Roman „Der Krieger und der Mönch“ geht es um die gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge rund um die Nachfolge in den Tod und die Auflösung von Verlustangst.

Wir Frauen haben die Möglichkeit, über die bewusste Gestaltung unserer Zyklusphasen ganz viel Selbstbestimmung und Kraft in unser Leben zu holen. Nicht nur nach einem Verlust in der Schwangerschaft – aber eben auch in dieser herausfordernden Zeit.

„Dein POWER Zyklus“ von Alisa Vitti steigt tief in die Materie ein und gibt uns konkrete Ideen für Ernährung, Bewegung und Work-Life-Balance im Einklang mit dem eigenen Zyklus.

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