Du hast lange an deinem Debüt gearbeitet, viel Zeit und Geld investiert. Dein Marketing kann sich sehen lassen. Doch nach der berauschenden Zeit rund um die Veröffentlichung steckst du jetzt im ersten Tief? Dann habe ich hier ein paar Tipps für dich. 😊

Kommen dir auch so blöde Gedanken wie „Warum kauft keiner mein Buch“? Die sind ganz normal. Wichtig ist jetzt, dranzubleiben. Denn seien wir ehrlich: Hast du wirklich bisher kein einziges Buch verkauft? Null? Ich vermute, es sind eher ein paar wenige Exemplare. Das bedeutet: Die ersten Menschen lesen gerade dein Buch! Es ist wirklich da draußen in der Welt. Die Wahrheit ist: Du verlierst gerade die Kontrolle. Daher ist es für deine innere Stimme viel einfacher zu sagen: „Es passiert ja gar nichts, ich höre auf“, als es auszuhalten und noch mehr davon zu verkraften.

Doch, du schaffst das. Dafür bist du schließlich hier. Hier noch ein paar gemeine Gedanken und wie du mit ihnen umgehen kannst.

„Der ganze Aufwand lohnt sich nicht.“

Du hast viel Energie investiert. Umso wichtiger ist es, dass du jetzt für dich sorgst. Ja, genau jetzt! Wie kannst du wieder zu Kräften kommen? Wie kannst du deine Energie in den nächsten Wochen am besten einsetzen? Selfpublishing ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Verhalte dich dir selbst gegenüber verantwortungsvoll. Du machst hier einen echt anstrengenden Job – dazu gehören Feierabend, Pausen und Urlaub. Verstanden?

Hilfreiche Umkehrung: „Was hat sich bisher schon gelohnt?“ Vielleicht findest du ja eine Kleinigkeit, die du bisher übersehen hast.

„Es geht alles viel zu langsam.“

Einer meiner Lieblings-Sabotage-Gedanken. Nutzt du ihn auch? Er sorgt dafür, dass wir übersehen, was sich zu intensiv anfühlen könnte. Lieber treiben wir uns immer weiter, als wirklich innezuhalten und zu bemerken, wie weit wir schon gekommen sind.

Hilfreiche Gegenfragen sind: „Wofür nehme ich mir gerade keine Zeit?“ und „Von wem kann ich mich inspirieren lassen?“

„Es gibt einfach zu viele Fische im Teich.“

Auch ein schöner Glaubenssatz. Ich vergleiche eine Buchveröffentlichung gerne mit der Geburt eines Kindes. Du hast gerade ein Wesen in die Welt gebracht und weißt, dein (Buch)Baby ist der absolute Superstar. Ich möchte dich einladen, dich zu fragen, ob vielleicht noch andere Babys da draußen ebenfalls Superstars sein könnten – und ob sie einander bei der Entwicklung helfen oder sich auf dem Weg das Wasser abgraben sollten. Wo wir schon bei der Metapher sind: Ein Neugeborenes braucht erst einmal Zeit, Nähe und Nahrung, bevor es sich dem Laufen lernen (geschweige denn den olympischen Spielen) widmen kann. Bist du bereit, noch eine Weile da zu sein oder lässt du es direkt enttäuscht im Stich?

Hilfreiche Gegenfrage: „Was möchte und kann ich noch lernen, um meinem Buchbaby zu helfen, sich zu entwickeln?“

Haben dir diese Anregungen geholfen?

Teile gerne in den Kommentaren mit uns, wie es dir gerade geht und was dir jetzt gut tut. Natürlich darfst du auch von deinem Buch erzählen! 😊

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